Schwere Zerstörung durch den Zyklon Sturm Ditwah und Überschwemmungen haben weite Teile Sri Lankas heimgesucht mit verheerenden Folgen: Starke Regenfälle führten zu massiven Überschwemmungen und Erdrutschen und haben Strassen, Häuser und Infrastruktur schwer beschädigt. Besonders betroffen sind sowohl die Küstenregionen als auch die zentralen bergigen Gebiete des Landes.
Infrastruktur und Verkehrswege wurden schwer getroffen: Laut offiziellen Angaben sind 206 Hauptstrassen unpassierbar geworden. Zudem sind etwa 10 Brücken beschädigt (Stand 4.Dezember). Tausende Häuser sind unbewohnbar oder zerstört, zehntausende Menschen mussten in Notunterkünfte untergebracht werden.
Die Zahl der Todesopfer liegt laut Behörden bei mindestens 410 (Stand 4.Dez.) – viele werden noch vermisst. Nach ersten Berichten wurden über eine Millionen Menschen vom Sturm und den Folgen betroffen. Besonders in den zentralen und bergigen Gebieten, etwa den Distrikten rund um Kandy und Badulla, haben Überschwemmungen und Schlammlawinen massive Schäden verursacht. Besonders betroffen sind Kinder und Familien: Nach Schätzungen sind über 275.000 Kinder auf dringende Hilfe angewiesen — sie leiden unter zerstörten Häusern, Mangel an sauberem Wasser, Unterkünften und medizinischer Versorgung. colombogazette.com+1 Viele der betroffenen Familien sind Kleinbauern oder Tagesarbeiter; der Verlust von Ernten, Häusern und Einkommen verschärft ihre Not zusätzlich.
Tausende Familien stehen vor dem Nichts. Der Wiederaufbau wird Monate, vielleicht Jahre brauchen – und verlangt internationale Solidariät sowie massive Unterstützung vor Ort
Der Wiederaufbau wird Zeit brauchen.
Im Januar/Februar/März 2026 werden wir in Sri Lanka sein, um die Schäden an den Schulgebäuden in unseren Projektgebieten zu begutachten und vor Ort Unterstützung zu leisen. Wo immer es möglich ist, werden wir Reparaturen organisieren und die Schulen beim Wiederaufbau unterstützen.