Schulen

Unterkunft für Lehrpersonen in Nagastenna

Lankahelp bezahlt auch im Jahre 2026 die Löhne von 90 indischstämmigen tamilischen Lehrpersonen, Helferinnen und angehenden Lehrpersonen an verschiedenen Schulen in den Distrikten Batticaloa, Badulla, Monaragala und Kegalle.  (Stand per Mai 2025) An den tamilischen Schulen im Berggebiet fehlen sehr viele Lehrkräfte, vor allem in den Fächer Englisch, Mathematik und Wissenschaft.

Mit Hilfe von Stipendien hilft Lankahelp auch mit, tamilische Lehrer*innen auszubilden.

Informationen zum Schulsystem in Sri Lanka

Durch die Wirtschaftskrise im Land sind viele Eltern gezwungen, im Ausland zu arbeiten. Die Kinder bleiben bei den damit oft überforderten Grosseltern. Viele Grosseltern schicken ihre Enkel nicht immer zur Schule. Da die Grosseltern selbst ihr Dorf nie verlassen haben, sehen sie meist keinen Sinn an einem Schulbesuch.

Je abgelegener ein Dorf ist, desto schwieriger ist es für die Lehrpersonen, die Kinder zum Schulbesuch zu motivieren. Nicht wenige Kinder brechen die Schule bereits nach der 3. Klasse ab. Laut Schulleitung werden wieder vermehrt Kinder (wie vor ca. 30 Jahren) nach Colombo zu Familien geschickt, um dort als Hausmädchen und Dienstbote zu arbeiten.

Bildung fördern, Chancen schaffen

Lankahelp setzt sich mit großem Engagement für eine bessere Schulbildung in ländlichen Regionen ein. Viele Kinder leben in abgelegenen Dörfern und haben einen langen, oft beschwerlichen Schulweg vor sich. Um ihnen dennoch eine regelmässige Teilnahme am Unterricht zu ermöglichen, übernimmt Lankahelp die Kosten für Schülerunterkünfte (Hostels) oder stellt finanzielle Mittel für Fahrspesen bereit.

Darüber hinaus unterstützt Lankahelp den Ausbau der schulischen Infrastruktur: Es wurden zusätzliche Schulgebäude errichtet, um überfüllte Klassenzimmer zu entlasten, und Lehrerunterkünfte gebaut, um qualifiziertes Lehrpersonal auch in abgelegenen Gegenden zu halten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung der Kinder mit einer warmen Mahlzeit am Tag. In besonders bedürftigen Regionen, in denen viele Familien ihren Kindern nur einmal täglich Essen bieten können, sorgt Lankahelp für ein nahrhaftes Mittagessen in der Schule – eine wertvolle Unterstützung für Gesundheit, Konzentration und Lernfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Essen Moratuwa

Essen Moratuwa

Essen Moratuwa

Essen Moratuwa

Essen Moratuwa

Essen Moratuwa

Essen Moratuwa

Essen Moratuwa

Maymalay spring valley

Maymalay spring valley

Passara Tamil Schule

Warwick gardens

Besuch 2026

Bei unserem letztjährigen Besuch an der Saraswathi Schule in Monaragala waren die Eltern, Schüler*innen und Lehrpersonen gerade dabei, ein neues Schulgebäude zu errichten.Wir möchten es nicht unterlassen, Ihnen die Erweiterung des Schulgebäudes zu zeigen, die von allen gemeinsam gebaut wurde.

Bei unserem Besuch war das Gebäude noch nicht ganz fertiggestellt, da die finanziellen Mittel für Fenstergläser und Aussentüren fehlten. Spontan beschlossen wir deshalb, die noch fehlenden CHF 350 zu übernehmen.

Mai 2026: Inzwischen ist das Schulgebäude fertiggestellt und kann von den Kindern und Lehrpersonen genutzt werden.

Wir haben alle von uns geförderten beziehungsweise unterstützten Schulen besucht. Dabei wurde deutlich: Es fehlt vielerorts an allem – an tamilischen Lehrpersonen, an Infrastruktur, an Schulmaterialien und selbst an Papier.

Saraswathi Warwick Garden, Boragas

An dieser Schule war der Bau einer Aula geplant. Aufgrund der verheerenden Auswirkungen des Zyklons Ditwah konnte das Projekt jedoch nicht umgesetzt werden. Das gesamte Dorf wurde zerstört und daraufhin wurde das gesamte Gebiet zur Roten Zone erklärt, sodass dort keine Neubauten mehr zulässig sind. Die Bevölkerung wurde umgesiedelt und wird nicht an den ursprünglichen Standort zurückkehren. Daher kann das Projekt nicht umgesetzt werden.

Zyklon Ditwah beeinträchtigt den Schulbetrieb

An vielen Schulen hat der Zyklon Ditwah teilweise schwere Schäden verursacht. Einige Schulen mussten aufgrund der Zerstörungen vollständig geschlossen werden. Andere Schulgebäude können nur noch bei gutem Wetter genutzt werden. Bei Regen oder starkem Wind müssen die Schülerinnen und Schüler die Gebäude verlassen und an anderen Orten untergebracht werden, wo noch ausreichend Platz für den Unterricht vorhanden ist. Dies erschwert den Schulalltag erheblich und beeinträchtigt die Bildung vieler Kinder.