Durch die Wirtschaftskrise im Land sind viele Eltern gezwungen, im Ausland zu arbeiten. Die Kinder bleiben bei den damit oft überforderten Grosseltern. Viele Grosseltern schicken ihre Enkel nicht immer zur Schule. Da die Grosseltern selbst ihr Dorf nie verlassen haben, sehen sie meist keinen Sinn an einem Schulbesuch.
Je abgelegener ein Dorf ist, desto schwieriger ist es für die Lehrpersonen, die Kinder zum Schulbesuch zu motivieren. Nicht wenige Kinder brechen die Schule bereits nach der 3. Klasse ab. Laut Schulleitung werden wieder vermehrt Kinder (wie vor ca. 30 Jahren) nach Colombo zu Familien geschickt, um dort als Hausmädchen und Dienstbote zu arbeiten.
Bildung fördern, Chancen schaffen
Lankahelp setzt sich mit großem Engagement für eine bessere Schulbildung in ländlichen Regionen ein. Viele Kinder leben in abgelegenen Dörfern und haben einen langen, oft beschwerlichen Schulweg vor sich. Um ihnen dennoch eine regelmässige Teilnahme am Unterricht zu ermöglichen, übernimmt Lankahelp die Kosten für Schülerunterkünfte (Hostels) oder stellt finanzielle Mittel für Fahrspesen bereit.
Darüber hinaus unterstützt Lankahelp den Ausbau der schulischen Infrastruktur: Es wurden zusätzliche Schulgebäude errichtet, um überfüllte Klassenzimmer zu entlasten, und Lehrerunterkünfte gebaut, um qualifiziertes Lehrpersonal auch in abgelegenen Gegenden zu halten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung der Kinder mit einer warmen Mahlzeit am Tag. In besonders bedürftigen Regionen, in denen viele Familien ihren Kindern nur einmal täglich Essen bieten können, sorgt Lankahelp für ein nahrhaftes Mittagessen in der Schule – eine wertvolle Unterstützung für Gesundheit, Konzentration und Lernfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.